Wenn Fruchtzucker krank macht
Fructose-Intoleranz
6. Praxistipps für BetroffeneDie Auslassdiät bei Fructose-Intoleranz Anders als bei der hereditären Fructose-Intoleranz ist die Toleranz von Fruchtzucker bei der intestinalen Fructose-Intoleranz sehr unterschiedlich ausgeprägt. Während manch einer bereits von einem Schluck Fruchtsaft Bauchschmerzen bekommt, muss es beim anderen schon ein ganzes Glas oder mehr sein.
Auch die persönliche Lebenssituation und das subjektive Empfinden von Gesundheitsstörungen spielen eine Rolle bei der Bewältigung dieser Krankheit und ihrer Folgen. Es liegt in der Eigenverantwortung des Betroffenen, seine individuelle Toleranzgrenze herauszufinden und diese auch intuitiv in Verbindung mit einzelnen Lebensmitteln zu bringen.
Eine vierwöchige Auslassdiät, während der Sie den Konsum von Fruchtzucker auf maximal 1-2 Gramm pro Tag beschränken, hat sich hierbei als nützlich erwiesen. Im Anschluss an diese Karenzphase bietet es sich an, durch das Austesten einzelner Lebensmittel ein Gespür für die Verträglichkeit zu bekommen und so den Speiseplan Tag für Tag um mehr oder weniger fructosehaltige Lebensmittel zu erweitern.
Die Angaben über den Fruchtzuckergehalt einzelner Speisen sollten Ihnen dabei eine wertvolle Hilfe sein. Das Ziel dieser diätetischen Bemühungen liegt darin, die lebenslangen Einschränkungen auf ein Minimum zu reduzieren um damit ein Maximum an Lebensqualität zu erreichen. Besonders in der Anfangszeit ist hierfür viel Geduld und Disziplin erforderlich.
Doch die Mühe macht sich bezahlt: Sie werden staunen, wie viel Abwechslung Ihr Speiseplan trotz Fruchtzucker-Unverträglichkeit bieten kann und wie leicht es ist, auch ohne besondere Anstrengung eine beschwerdefreie Ernährungsweise sicherzustellen. Abbildung: „Zeitplan einer Auslassdiät"
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