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Wenn Fruchtzucker krank macht


Fructose-Intoleranz

Bereits wenige Minuten nach dem Konsum von Fruchtzucker finden sich so bei einem Patienten mit Fructose-Intoleranz kleinste Mengen an Wasserstoff in der Atemluft.

Je stärker die Fructose-Intoleranz ausgeprägt ist und je mehr Fruchtzucker bakteriell zersetzt wird, umso größer ist auch der Anteil an Wasserstoffatomen. Man gibt diesen Anteil in „parts per million" (ppm) an, also als Anzahl der H2-Teilchen an der Gesamtmenge abgeatmeter Teilchen.

Ein H2-Atemtest wird in der klinischen Praxis häufig erst nach dem sorgfältigen Ausschluss organischer Erkrankungen angeordnet. Dies hat zwar den Vorteil, dass Arzt und Patient sicher gehen können, keine schwere Magen-Darm-Erkrankung wie Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa zu übersehen und folgenschwer unbehandelt zu lassen.

Auf der anderen Seite könnte man aber auch vielen Menschen unangenehme und oft überflüssige Untersuchungen wie die Spiegelung von Magen und Darm ersparen, indem man zunächst die sehr viel häufigeren Kohlenhydrat-Malabsorptionen in Erwägung zieht.

Leseprobe aus:

Fructose-Intoleranz - Wenn Fruchtzucker krank macht
FRUCTOSE-INTOLERANZ
Wenn Fruchtzucker krank macht

Thilo Schleip
Trias VerlagDirekt online bestellen
ISBN: 978-3830433958
101 Seiten, 14,95 EUR


Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Trias Verlags, MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co. KG. Jede Verwertung außerhalb des Urheberrechts ist verboten. Keine Haftung.