Wenn Fruchtzucker krank macht
Fructose-Intoleranz
6. Praxistipps für BetroffeneFleisch, Fisch und Wurstwaren Tierische Lebensmittel enthalten von Natur aus keine Fructose. Allerdings hat sich die Lebensmittelindustrie einiges einfallen lassen, um beispielsweise hinsichtlich des Geschmackes, der Viskosität oder auch der ästhetischen Ansprüche dem Verbraucher gerecht zu werden.
Und so findet sich in industriell verarbeiteten Fleisch- und Wurstwaren neben einer Reihe weiterer Zusatzstoffe nicht selten die Fructose im Zutatenverzeichnis, meistens versteckt hinter dem Ausdruck „Zuckerstoffe". Zwar ist die Menge der eingebrachten Fructose eher gering, doch zumindest in den ersten Wochen Ihrer fructosereduzierten Diät sollten Sie nach Möglichkeit entsprechende Lebensmittel meiden.
Deutlich mehr Fruchtzucker können übrigens marinierte Fleischwaren sowie eingelegter Fisch enthalten. In diesem Zusammenhang sollte auch kurz die Histamin-Intoleranz erwähnt werden, ein weiterer Enzymdefekt, der häufig gemeinsam mit der Fructose-Intoleranz auftritt. Gesundheitsbeschwerden nach dem Verzehr von Fisch, Rotwein oder Sauerkraut können ein Hinweis darauf sein. Um ganz sicher zu gehen, meiden Sie in den ersten Wochen Ihrer Diät histaminreiche Speisen und Getränke.
Im übrigen sollten Sie während der Karenzzeit am besten auf frische und unverarbeitete Fleisch-, Wurst- und Fischwaren zurückgreifen. So können Sie sicherstellen, keine versteckten Fructoserationen mit Ihrer Nahrung aufzunehmen.
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