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Endlich Schluss mit den Beschwerden


Histamin-Intoleranz

Allergie und Histamin
Nicht alkoholische Getränke sind nach den derzeitigen Erkenntnissen fast ausnahmslos histaminarm bzw. -frei. Dies gilt auch für Traubensäfte, die ja bekanntermaßen als Ausgangsstoff für die Weinherstellung dienen. Abzuraten ist lediglich von Gemüsesäften, deren Ausgangsprodukte bei einer Histaminintoleranz-Diät gemieden werden sollten, wie zum Beispiel Tomaten- oder Sauerkrautsaft.

Eine weitere Ausnahme bildet Kakao und heiße Schokolade. Personen mit häufigen Verdauungsbeschwerden sollten darüber hinaus Kaffee und Schwarzen Tee meiden, da diese Sorten die vorhandene Symptomatik verstärken können, auch ohne dass eine Wirkung von biogenen Aminen besteht.

Der Genuss alkoholischer Getränke ist der häufigste Grund für histaminbedingte Beschwerden. Das histaminreichste und bei Histaminintoleranz bedenklichste Getränk ist der Rotwein. Einige Sorten können zum Teil beträchtliche Konzentrationen an biogenen Aminen aufweisen. Die Streubreite der Messwerte ist bei alkoholischen Getränken ausgesprochen groß. Doch auch Sorten mit geringer Histaminbelastung verursachen in vielen Fällen nachhaltige Gesundheitsstörungen. Weshalb ausgerechnet Alkoholika bei Histaminintoleranz schlecht vertragen werden, hat im Wesentlichen sechs Gründe:

* Der Histamingehalt des Getränks an sich kann Beschwerden hervorrufen.
* Alkohol ist ein Histaminliberator, verursacht also die Freisetzung des in körpereigenen Zellen gebundenen Histamins. Der Histaminspiegel im Serum wird so zusätzlich erhöht.
* Alkohol hemmt die Diaminoxidase und wirkt sich damit negativ auf den Abbau des eingenommenen Histamins aus. Die Umwandlung des aufgenommenen Histamins wird dadurch unterbunden und die Entstehung von Beschwerden begünstigt.

Leseprobe aus:

Histamin-Intoleranz - Endlich Schluss mit den Beschwerden

HISTAMIN-INTOLERANZ
Endlich Schluss mit den Beschwerden

Thilo Schleip
Trias Verlag
Direkt online bestellenISBN-13: 978-3830433644
121 Seiten, 14,95 EUR


Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Trias Verlags, MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co. KG. Jede Verwertung außerhalb des Urheberrechts ist verboten. Keine Haftung.