Endlich Schluss mit den Beschwerden
Histamin-Intoleranz
Allergie und Histamin Gerade alte Käsesorten wie Emmentaler, Parmesan oder alter Gouda sind hiervon betroffen.
Je nach Art der verwendeten Rohprodukte können aber auch bei jüngeren Käsesorten bedenkliche Histaminwerte entstehen. Käse, die aus Rohmilch anstatt aus pasteurisierter Milch hergestellt werden, können aufgrund ihrer mikrobiellen Aktivität auch nach kürzerer Reifezeit zu »Histaminbomben« werden. Weil die Entstehung biogener Amine von zahlreichen Faktoren abhängig ist, sind die ermittelten Histaminwerte bei verschiedenen Sorten recht unterschiedlich.
Der Histamingehalt einzelner Käsesorten aus dem Supermarktregal oder vom Feinkosthandel kann von kaum messbar bis exorbitant hoch schwanken. In diesem Zusammenhang gilt es auch zu bedenken, dass gerade bei Milchprodukten eine Oberreifung stattfinden kann, die sich der produktionsbedingten Reifung anschließt und sich somit der Kontrolle des Herstellers entzieht. Lagerung bzw. Aufbewahrung im Supermarktregal und im heimischen Kühlschrank verlängern diesen Zeitraum ebenso wie lange Transportwege. Meiden Sie alle Käsesorten mit einer langen Reifezeit sowie Milchprodukte, die aus Rohmilch hergestellt wurden. Verwenden Sie Frischmilchprodukte und wenig gereifte Käsesorten wie Butterkäse oder jungen Gouda Achten Sie auch bei Milchprodukten auf kurze Aufbewahrungszeiten und eine luftdichte Verpackung im heimischen Kühlschrank. Ziehen Sie bei Unverträglichkeit von Milchprodukten auch eine Laktose-Intoleranz in Betracht.
Viele Käsesorten enthalten auch eine Reihe anderer biogener Amine, welche deren Verträglichkeit für Menschen mit Histamin-Intoleranz weiter einschränkt.
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