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Endlich Schluss mit den Beschwerden


Histamin-Intoleranz

Allergie und Histamin
Viele vitaminreiche Obst- und Gemüsesorten sind für Menschen mit HIT unbedenklich. Es gibt aber einige Sorten, die unsere Beachtung verdient haben. Man unterscheidet sie in diejenigen, welche von Natur aus einen hohen Gehalt an Histamin oder anderen biogenen Aminen besitzen, sowie jene, die als Histaminliberatoren fungieren und damit das im Körper gebundene Histamin freisetzen können.

Am histaminreichsten sind die mikrobiell vergorenen Obst- und Gemüsesorten wie das Sauerkraut. Auch der aus Trauben gewonnene Wein verdankt seinen hohen Histamingehalt diesem Reifeprozess. Außerdem sind Spinat, Tomate, Aubergine Lind Avocado als histaminreich bekannt.

Tomaten und das daraus gewonnene Tomatenmark stehen darüber hinaus im Verdacht, Histaminliberatoren zu sein. Das Gleiche gilt für Erdbeeren, Zitrusfrüchte, Ananas, Nüsse und Kiwi.

Die histaminreichen Sorten Sauerkraut und Avocado besitzen außerdem einen hohen Gehalt an anderen biogenen Aminen, was ihre Verträglichkeit weiter einschränkt. Zu diesen Sorten zählen auch Kartoffeln, Bananen, Himbeeren, Orangen, Walnüsse, Ananas, Pflaumen, Birnen, Papaya und Grapefiwit.

Zu beachten sind auch marinierte Lebensmittel wie zum Beispiel Essiggurken, da mit der Essigmarinade Histamin in die ansonsten unbedenklichen Gurken gelangt.
Sojabohnen und alle daraus hergestellten Speisen wie Sojamilch und Tofii enthalten zwar kein Histamin, aber einen hohen Anteil anderer biogener Amine.

Leseprobe aus:

Histamin-Intoleranz - Endlich Schluss mit den Beschwerden

HISTAMIN-INTOLERANZ
Endlich Schluss mit den Beschwerden

Thilo Schleip
Trias Verlag
Direkt online bestellenISBN-13: 978-3830433644
121 Seiten, 14,95 EUR


Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Trias Verlags, MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co. KG. Jede Verwertung außerhalb des Urheberrechts ist verboten. Keine Haftung.