Endlich Schluss mit den Beschwerden
Histamin-Intoleranz
ALLERGIE UND HISTAMIN Durch das krampfartige Zusammenziehen dieser an der Verdauungsarbeit maßgeblich beteiligten Muskeln kommt es bei den Betroffenen zu schweren Beeinträchtigungen der Magen-Darm-Tätigkeit, die sich in Koliken mit heftigen Leibschmerzen, Durchfall, Sodbrennen oder Erbrechen äußern können.
Histamin ist eine vasoaktive Substanz. Das bedeutet, dass es die Spannung und damit in gewisser Weise die »Stabilität« von Blutgefäßen verändern kann. Durch Histamin werden Gefäße erweitert und damit durchlässiger, sie geben also mehr Blut an das umliegende Gewebe ab. Hierdurch kann es zu einem Blutdruckabfall mit den schon besprochenen Symptomen kommen. Auch Herzrasen und Herzrhythmusstörungen sind eine Folge dieser Vasoaktivität.
Die Erweiterung der Blutgefäße hat auch Einfluss auf zentralnervöse Funktionen. So sind die durch Histamin induzierte Migräne, aber auch leichtere Kopfschmerzen und Schwindelgefühl nach aktuellen Erkenntnissen vaslculär bedingt, also durch eine Veränderung der Blutgefäße hervorgerufen. Dank seiner gefäßerweiternden Wirkung verursacht Histamin das vermehrte Einströmen von Blutplasma auch in die menschliche Schleimhaut, die sich im Nasenraum ebenso befindet wie im Röhrensystem der Lunge. Hierdurch kommt es zu Schleimhautschwellungen, durch die neben asthmatischen Beschwerden auch Schnupfen, Niesen und eine laufende Nase ausgelöst werden können.
Zusätzlich ruft Histamin eine Kontraktion der so genannten »glatten Muskulatur« hervor, was bronchiale Beschwerden wie Husten und Asthma auslösen oder zusätzlich verstärken kann. Leseprobe aus:
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