Endlich Schluss mit den BeschwerdenHistamin-IntoleranzAllergie und Histamin Auch die Dauer der Lagerung ist maßgeblich für die Entstehung von Histamin. Je länger ein Lebensmittel aufbewahrt wird, um so mehr Zeit bleibt für die Decarboxylierung des darin enthaltenen Histidins. Aus diesem Grund sind Speisen, die bis zu ihrer Fertigstellung einen langen Reifings- oder Lagerungsprozess hinter sich haben, besonders stark mit Histamin belastet. Typische Vertreter dieser Histaminbomben sind alte Käsesorten (z. B. Emmentaler), Salamiwurst und Rotwein. Ein weiterer Einflussfaktor bei der Umwandlung von Histidin zu Histamin ist die Art der Lagerung eines Lebensmittels. Milde Temperaturen erleich tern den Mikroorganismen ihre Arbeit bei der Zersetzung von Histidin, daher sind besonders Speisen gefährdet, die im Rahmen ihrer Aufbewahrung nicht ausreichend oder nicht dauerhaft gekühlt werden. Dieser Punkt ist auch zu beachten beim wiederholten Aufwärmen von zubereiteten Lebensmitteln. Leicht verderbliche Gerichte wie Hackfleischspeisen oder Fisch sollten daher niemals ein zweites Mal aufgewärmt werden, da sich die bakterielle Alctivität bereits nach dem ersten Zubereiten stark entfaltet und in den folgenden 24 Stunden sehr viel Histidin zu Histamin umgewandelt werden kann. Auch bei Menschen, die nicht unter einer Histamin-Intoleranz leiden, können so leicht die Grenzen zu einer giftigen Konzentration überschritten werden.
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Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Trias Verlags, MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co. KG. Jede Verwertung außerhalb des Urheberrechts ist verboten. Keine Haftung. |


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