Endlich Schluss mit den Beschwerden
Histamin-Intoleranz
Allergie und Histamin Welche Krankheiten sind beim Patienten und seinen Familienangehörigen bekannt? Welche Symptome liegen vor? Sind Unverträglichkeiten bestimmter Nahrungsmittel bekannt? Liegt ein zeitlicher Zusammenhang zwischen Nahrungsaufnahme und Beschwerden vor? Wann traten die Beschwerden zum ersten Mal auf? Wie intensiv sind die Symptome? Wie lange dauern die Beschwerden an? Liegen Magen-Darm-Infekte (z. B. Blutungen) vor? Werden Arzneimittel eingenommen? Liegen klassische Histaminintoleranz-Symptome wie Magen-Darm-Störungen, Kopfschmerzen, Migräne, Herzrhythmus-Störungen, niedriger Blutdruck, Hautreaktionen oder Schmerzen am Beginn der Regel vor?
Die Ermittlung von Laborwerten zum Nachweis einer Histaminintoleranz ist noch nicht standardisiert und daher auch nur als ein zusätzlicher Anhaltspunkt für das Vorliegen dieser Krankheit anzusehen. Nur in Zusammenhang mit Ausschlussdiagnose und Eliminationsdiät macht die Bestimmung verschiedener Blutparameter Sinn. Es gibt nur wenige Werte, die auf eine Histamin-Intoleranz hinweisen können.
Diese sind: der Histaminspiegel die Diaminoxidase-Aktivität -der Vitamin B,-Spiegel Der Histaminspiegel kann bei Vorliegen einer Histaminintoleranz erhöht sein, was bedeutet, dass das Blut eine zu hohe Histaminkonzentration aufweist. Dies muss allerdings zum einen nicht zwangsläufig der Fall sein, und zum anderen ist dieser Wert in Abhängigkeit verschiedener Faktoren Schwankungen unterlegen. Die Aktivität der Diaminoxidase, also des histaminabbauenden Enzyms, kann ebenfalls gemessen werden. Doch weder Messung noch Bewertung dieses Blutwertes sind standardisiert.
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