Wenn Milchzucker krank machtLaktose-IntoleranzErnährungstipps für die Praxis Prinzipiell ist es ratsam, den Gebrauch von Fertigprodukten auf ein Minimum zu reduzieren oder sich zumindest auf die im Anhang aufgeführten und nach Herstellerangaben milchzuckerfreien Produkte zu beschränken. Die klassischen Milchprodukte Verständlicherweise ist die in Deutschland so beliebte Milch für Personen mit Milchzucker-Unverträglichkeit besonders ungeeignet. 2oo ml Milch beinhalten 4-5 g der unerwünschten Laktose. Ein Glas mit einer Durchschnittsmenge von o,2 I bringt also eine Laktose-Belastung von 8-1o g mit sich. Diese Menge löst bei vielen Laktose-intoleranten Menschen bereits massive Beschwerden aus. Dennoch gibt es Milchprodukte, die hinsichtlich ihrer Verträglichkeit eine Sonderstellung einnehmen. Es sind die so genannten Sauermilchprodukte, insbesondere der Joghurt. Trotz eines Milchzuckeranteils von 3-4 % wird er von den meisten Menschen gut vertragen. Eine Ausnahme bilden diejenigen Joghurtsorten, deren Laktose-Gehalt im Herstellungsprozess durch Zugabe von Milchpulver oder durch das Konzentrieren der Milch künstlich erhöht wurde. Alle anderen stellen aber - wie sämtliche fermentierten Milchprodukte - eine gut verträgliche Kalziumquelle dar. Dem Joghurt wird außerdem eine gesundheitserhaltende und lebensverlängernde Wirkung zugeschrieben. Leseprobe aus: |
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