Wenn Milchzucker krank machtLaktose-IntoleranzWie wird eine Laktose-Intoleranz diagnostiziert? Die verabreichte Menge an Laktose (5o g) entspricht etwa der Menge, die sich auch in 1 Liter Milch befindet. (Die Wasserlösung wird allerdings meist schlechter vertragen.) Es kann daher bei Laktose-intoleranten Menschen teilweise zu heftigen Reaktionen kommen. Der Arzt stellt im Anschluss an das Messverfahren eine Diagnose. Sie richtet sich in erster Linie nach der Höhe der Wasserstoffkonzentration in der Atemluft. Des Weiteren fließen die vom Patienten geschilderten Beschwerden in die Gesamtbeurteilung ein, und nicht zuletzt ist auch das zeitliche Auftreten der Symptome und der Höchstwerte ein Indiz für die Ausprägung einer Laktose-Intoleranz. Bei einem H2-Höchstwert zwischen 2o und 5o ppm spricht man nur dann von einer Laktose-Intoleranz, wenn der Patient körperliche Beschwerden wahrnimmt. Alle darüber liegenden Werte deuten in der Regel auf eine ausgeprägte Milchzucker-Unverträglichkeit hin. Die Messwerte können in Extremfällen bei über 400 ppm liegen, eine »durchschnittliche« Ausprägung zeigt sich in Werten von 20 bis 200 ppm. Leseprobe aus: |
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