Wenn Milchzucker krank machtLaktose-IntoleranzDie individuelle Verträglichkeit von Laktose In erster Linie hängt das Ausmaß der körperlichen Beschwerden natürlich von der eingenommenen Laktose-Menge ab. Beim Vergleich zweier Lebensmittel sollte man daher nicht nur den jeweiligen Laktose-Gehalt betrachten, sondern auch die üblicherweise konsumierte Menge. Auch Zeitpunkt und Art der Einnahme von unverträglichen Nahrungsmitteln üben Einfluss auf die individuelle Verträglichkeit aus. Es wurde herausgefunden, dass laktosehaltige Speisen sehrviel besser vertragen werden, wenn man sie gemeinsam mit anderen Lebensmitteln verzehrt. So löst ein Glas Milch am frühen Morgen - noch dazu auf leeren Magen - üblicherweise größere Beschwerden aus als ein paar Scheiben industriell gefertigter Wurst, die gemeinsam mit Brot oder Brötchen am Abend gegessen werden. Der Grund dafür liegt in der längeren Passagezeit, die eine umfangreiche Mahlzeit zur Folge hat. Größere Nahrungsmengen durchlaufen demnach den Magen und den Dünndarm langsamer, wodurch es für die einzelnen Laktose-Moleküle zu häufigeren Kontakten mit den Lalctase-Enzymen kommt. Man hat auch herausgefunden, dass die Temperatur der Lebensmittel hei der Verträglichkeit eine Rolle spielt: Sehr kalte und sehr heiße Speisen verursachen - zumindest in geringem Umfang - mehr und länger anhaltende Symptome als normal temperierte. Leseprobe aus: |
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