Das Reizdarmsyndrom
Reizdarm - Was wirklich dahinter stecktNicht jedes Nahrungsmittel muss gemieden werden Werden milch- oder fruchtzuckerhaltige Lebensmittel nicht vertragen, ist dies kein Grund zur Besorgnis. Denn Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind nicht zu verwechseln mit Nahrungsmittelallergien. Dies bedeutet, dass auf kein Nahrungsmittel völlig verzichtet werden muss, da das Ausmaß der Beschwerden von der Menge des eingenommenen Kohlenhydrates abhängt. Ernährungsweise und Essverhalten
Treten nach einer Mahlzeit REIZDARM-spezifische Symptome auf, muss dies nicht unbedingt mit einer Unverträglichkeit der verzehrten Lebensmittel zusammenhängen. Denn auch sehr gesunde und allgemein gut verträgliche Nahrungsmittel können funktionelle Magen-Darm-Beschwerden auslösen. Dies ist besonders dann der Fall, wenn die Art und Weise ihrer Aufnahme den Verdauungsprozess erschwert: Hastiges Essen oder ungenügendes Kauen der Speisen sind Beispiele dafür.
Auch die Temperatur einer Mahlzeit hat Einfluss auf ihre Bekömmlichkeit: So können beispielsweise sehr kalte oder heiße Speisen die ohnehin schon REIZDARM-problematische Verdauungstätigkeit behindern. Sind die Lebensmittel zudem noch stark gewürzt oder reichlich gesalzen, haben vor allem Magenbeschwerden ein leichtes Spiel.
Besondere Aufmerksamkeit gilt es auch einigen Lebensmittelgruppen zu schenken: Kohlgemüse zum Beispiel bläht den Darm auf und verursacht dadurch über Tage hinweg Bauchschmerzen. Erbsen, Bohnen und Linsen bereiten ebenfalls große Probleme. Ebenso unterstützen Zitrusfrüchte wegen ihres hohen Säuregehalts die REIZDARM-Problematik. Fett ist das am schwersten verdauliche Nahrungsmittel, das der tägliche Speiseplan zu bieten hat. Da beim Abbau von Fetten im menschlichen Verdauungstrakt zudem noch stark abführendes Glyzerin freigesetzt Leseprobe aus:
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