Das Reizdarmsyndrom
Reizdarm - Was wirklich dahinter stecktBesser leben trotz Reizdarmsyndrom In diesem Teil des Buches erfahren Sie, wie Das Reizdarmsyndrom diagnostiziert und behandelt werden kann. Darüber hinaus lernen Sie, welchen Beitrag Sie selbst leisten können, um wieder gesund zu werden, und wie Sie Ihre lang vermisste Lebensqualität wieder zurückerlangen können. Ein Fragebogen am Ende dieses Kapitels hilft Ihnen herauszufinden, wo die Ursachen Ihrer Krankheit liegen. Alle funktionellen Störungen
haben bedauerlicherweise eines gemeinsam: Sie lassen sich mit Hilfe klinischer Untersuchungsmethoden kaum oder gar nicht nachweisen. Um sie dennoch zu ermitteln, bedient man sich der so genannten Ausschlussdiagnose. Dabei wird der Patient auf andere Krankheitsbilder hin untersucht, die eine ähnliche Symptomatik wie Das Reizdarmsyndrom verursachen können. Nur wenn alle Untersuchungen und Befunde unauffällig sind beziehungsweise im Normalbereich liegen, darf ein Reizdarm diagnostiziert werden.
Dass aufgrund der zahlreichen, unüberschaubaren Krankheitsauslöser immer ein minimaler Zweifel an der Diagnose Reizdarm verbleibt, muss dabei hingenommen werden. Schließlich ist es aus medizinischen und wirtschaftlichen Gründen weder möglich noch sinnvoll, alle Patienten einer Diagnostik zu unterziehen, die nicht enden will. So wenig ergiebig Erstuntersuchungen beim Vorliegen einer funktionellen Störung auch sind, für die positive Diagnose eines Reizdarms sind sie aber unerlässlich. Darüber hinaus geben sie dem Patienten das Gefühl, dass seine Beschwerden ernst genommen werden.
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