Online-Shop
Patienten-Ratgeber Kochbücher Einkaufsführer
RSS Feed

Diese Webseite an einen Freund weiterempfehlen

Ihr Name:
Empfänger E-Mail:
Der Empfänger erhält einmalig eine Mail mit dem Linkvorschlag von uns. Die Daten werden nicht gespeichert und nicht weiterverwendet.

Newsletter

Neue Produkte, aktuelle Studien, Wissenswertes: Immer auf dem neuesten Stand mit dem Newsletter von Buchautor Thilo Schleip!

Anrede:
Name:
eMail:

Das Reizdarmsyndrom


Reizdarm - Was wirklich dahinter steckt

Alkohol reizt Magen und Darm
Schätzungen zufolge leidet fast die Hälfte aller Alkoholsüchtigen unter diesen Beschwerden. Aber auch bei nichtalkoholabhängigen REIZDARM-Patienten wird der Einfluss berauschender Getränke auf die Symptomatik stark unterschätzt. Besonders hochprozentige Spirituosen reizen die Magen- und Darmschleimhäute. Zudem wird die Darmflora erheblich beeinträchtigt, was zur Verstärkung der bereits vorhandenen Krankheitsanzeichen führt.

Koffein genießt neben Nikotin unter den Genussmitteln die größte gesellschaftliche Akzeptanz. Doch bereits der tägliche Genuss von zwei bis drei Tassen Kaffee kann zu einer - wenn auch nur vergleichsweise milden - körperlichen Abhängigkeit führen.

Von besonderer Bedeutung für die REIZDARM-Problematik sind die Zusammenhänge zwischen Koffeingenuss und Magen-Darm-Aktivität. Auch Koffein reizt die Magen- und Darmschleimhäute, wodurch eine vermehrte Magensäureproduktion bewirkt wird. Dies stellt zwar bei gesunden Menschen eine angenehme Verdauungshilfe dar, doch bei Reizmagenpatienten werden dadurch Sodbrennen und Aufstoßen begünstigt. Größere Mengen Koffein können sogar zu einer Stimulation der Darmmuskelfasern beitragen. Dies kann neben der erwähnten Darmschleimhautreizung eine verstärkte Darmbewegung sowie Durchfall oder durchfallartige Beschwerden zur Folge haben.

Wie kommt es zu einem Reizdarm?
Auch Nikotin kann die Symptomatik funktioneller Störungen beeinflussen. Normalerweise wird die Verdauungstätigkeit des Magens schon vor dem Verzehr einer Mahlzeit über Nervenreize vorbereitet. Da aber durch regelmäßiges Rauchen der Geruchs- und Geschmackssinn reduziert werden, verändert der blaue Dunst auf diesem Wege die Magenaktivität. Dies kann sich auf die REIZDARM-Symptomatik sehr nachteilig auswirken. Ferner kann die Magensäureproduktion über das benötigte Maß hinaus verstärkt werden.

Leseprobe aus:

Reizdarm - Was wirklich dahinter steckt

REIZDARM
Was wirklich dahinter steckt

Thilo Schleip
GU-Verlag
Direkt online bestellenISBN: 978-3774232266
101 Seiten, 12,90 EUR

 


Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Gräfe & Unzer Verlags. Jede Verwertung außerhalb des Urheberrechts ist verboten. Keine Haftung.