Das Reizdarmsyndrom
Reizdarm - Was wirklich dahinter stecktTherapie Zur Therapie motorisch bedingter Magenstörungen werden so genannte Prokinetika empfohlen. Nachdem erst kürzlich die Zulassung eines bekannten und bislang hochwirksamen Wirkstoffes aus dieser Gruppe (Cisaprid) vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte wegen schwerer Nebenwirkungen zurückgezogen wurde, stehen noch zwei Alternativen zur Verfügung: Metoclopramid und Domperidon. Beide Präparate beschleunigen die Magenentleerung und wirken vor allem Völlegefühl entgegen. Säuretypische Beschwerden Oberbauchschmerzen Sodbrennen saures Aufstoßen Beschwerden, verursacht durch Bewegungsstörungen Druck- und Völlegefühl Übelkeit nichtsaures Aufstoßen frühes Sättigungsgefühl Wie wird Das Reizdarmsyndrom behandelt? Entscheiden Sie sich für einen Therapieversuch mit einem der oben genannten Präparate, so sollten sie diese ausschließlich im Bedarfsfall und zunächst nur befristet für zwei bis vier Wochen einsetzen. Kommt es nach der Anwendung dieser Medikamente zu keiner Verbesserung der Beschwerden, so ist auch ein Therapieversuch mit säurebindenden oder säurehemmenden Präpara-ten denkbar. Eine medikamentöse Langzeittherapie ist beim Reizmagen in den meisten Fällen weder nützlich noch sinnvoll. Zur Linderung der Beeinträchtigungen während besonders beschwerdereicher Zeiten können sie aber durchaus empfohlen werden.
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