Online-Shop
Patienten-Ratgeber Kochbücher Einkaufsführer
RSS Feed

Diese Webseite an einen Freund weiterempfehlen

Ihr Name:
Empfänger E-Mail:
Der Empfänger erhält einmalig eine Mail mit dem Linkvorschlag von uns. Die Daten werden nicht gespeichert und nicht weiterverwendet.

Newsletter

Neue Produkte, aktuelle Studien, Wissenswertes: Immer auf dem neuesten Stand mit dem Newsletter von Buchautor Thilo Schleip!

Anrede:
Name:
eMail:

Das Reizdarmsyndrom


Reizdarm - Was wirklich dahinter steckt

Die krankheitsauslösenden Faktoren
So haben zum Beispiel neuere Studien gezeigt, dass fast jeder REIZDARM-Patient mindestens einen Nahrungsmittelbestandteil aus der Gruppe der Kohlenhydrate nicht verträgt und darauf mit Schmerzen oder Durchfall reagiert. Aus diesem Grund empfehlen Wissenschaftler inzwischen, ernährungsbedingten Gesundheitsproblemen in der Diagnostik mehr Beachtung zu schenken, als dies bislang der Fall war.

Neben den ernährungsbedingten Faktoren, die im Zusammenhang mit dem Reizdarm eine größere Rolle spielen, existieren noch weitere Auslöser, die bei der Abklärung funktioneller Störungen in jedem Fall berücksichtigt werden müssen. Hierzu zählen insbesondere Genussmittel und Medikamente. Aber auch bestimmte Nahrungsmittelallergien oder vorausgegangene Darminfektionen können unter Umständen zu einem Reizdarm führen.

Die Unverträglichkeit von Kohlenhydraten
Zuckerstoffe, wie Laktose, Fruktose, Glukose, Maltose oder Stärke, bezeichnet man als Kohlenhydrate. Sie stellen die wichtigsten Energielieferanten in der menschlichen Nahrung dar und kommen zum Beispiel in Milchprodukten, Teigwaren, Reis, Gemüse und Früchten vor. Kohlenhydrate sind für den Stoffwechsel von besonderer Bedeutung. Damit der Organismus sie aufnehmen und weiterverwerten kann, müssen sie durch die Dünndarmwand ins Blut transportiert werden.

Was ist ein Kohlenhydrat?
Kohlenhydrate bestehen aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff. Je nach ihrem chemischen Aufbau beziehungsweise nach der Anzahl ihrer Moleküle unterscheidet man Einfachzucker (Monosaccharide), Zweifachzucker (Disaccharide) oder Mehrfachzucker (Polysaccharide). Zu den Monosacchariden gehören der Trauben- (Glukose), Frucht- (Fruktose) und Schleimzucker (Galaktose).

Vertreter der Disacchariden sind der Rohr- und Rübenzucker (Saccharosen) sowie der Milch- (Laktose) und Malzzucker (Maltose). Zu den wichtigsten Polysacchariden zählt die Stärke. Die Einfachzucker gelangen sofort in die Blutbahn. Die Doppel- und Vielfachzucker werden durch die Verdauungssäfte in Einfachzucker zerlegt.

Leseprobe aus:

Reizdarm - Was wirklich dahinter steckt

REIZDARM
Was wirklich dahinter steckt

Thilo Schleip
GU-Verlag
Direkt online bestellenISBN: 978-3774232266
101 Seiten, 12,90 EUR

 


Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Gräfe & Unzer Verlags. Jede Verwertung außerhalb des Urheberrechts ist verboten. Keine Haftung.