Das Reizdarmsyndrom
Reizdarm - Was wirklich dahinter stecktUrsachen und Krankheitsbilder des Reizdarmsyndroms Viele Menschen leiden unter Übelkeit, Blähungen, Bauchschmerzen, Stuhlunregelmäßigkeiten, ja sogar depressiven Verstimmungen, ohne organisch krank zu sein. Es handelt sich hierbei um funktionelle Störungen des Magen-Darm-Traktes, die keine Krankheiten im klassischen Sinne darstellen.
Da sie aber das Allgemeinbefinden und somit die Lebensqualität der Betroffenen stark beeinträchtigen können, hat sich die medizinische Forschung darauf verständigt, sie als funktionelle Darmerkrankung beziehungsweise als Reizdarmsyndrom zu bezeichnen. Was ist ein Reizdarmsyndrom? Unter funktionellen Erkrankungen des Verdauungstraktes versteht man funktionelle Störungen, die im Magen-Darm-Trakt ausgelöst werden, länger als zwölf Wochen bestehen oder regelmäßig wiederkehren, ohne dass sich bei Untersuchungen krankhafte Veränderungen an den Verdauungsorganen nachweisen lassen.
Beim Reizdarmsyndrom (RDS) dagegen stehen (krampfartige) Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Blähungen und Stuhldrang im Vordergrund. Bezeichnend ist auch die Abnahme der Beschwerden nach der Stuhlentleerung. Als Leitsymptome des Reizmagens werden unter anderem Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit, Völlegefühl, Sodbrennen und Aufstoßen genannt. Leseprobe aus:
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