Das Reizdarmsyndrom
Reizdarm - Was wirklich dahinter stecktFettreiche Ernährung wirkt wie ein Abführmittel Wie Sie ja schon wissen, ist Fett ein sehr schwer verdaulicher Nahrungsmittelbestandteil. Für REIZDARM-Patienten ist es daher unumgänglich, diesem Energielieferanten in der Ernährungstherapie erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken. Nach allgemeinen Ernährungsempfehlungen sollte die täglich konsumierte Fettmenge achtzig Gramm nicht übersteigen. Zu den offensichtlichen Fettlieferanten zählen Öl, Butter, Speck, Sahne und Margarine. Zu den versteckten Fetten, die für unseren Organismus ebenso belastend sind, gehören Fleisch, Wurst, Käse, Eier, Nüsse, Süß- und Backwaren. Als Faustformel gilt, dass die Menge der versteckten Fette in der täglichen Nahrung in etwa die Hälfte der gesamten Fettaufnahme ausmachen.
Da Fett als Geschmacksverstärker in unzähligen Lebensmitteln verwendet wird, liegt der durchschnittliche Fettverbrauch bedeutend höher als achtzig Gramm pro Tag. Als REIZDARM-Betroffener sollten Sie zur Verminderung Ihrer Beschwerden den Fettkonsum gegenüber den allgemeinen Empfehlungen deutlich senken. Als Anreiz dazu dient Ihnen natürlich zum einen die Aussicht auf eine beträchtliche Verbesserung Ihrer Lebensqualität, da die Anzahl und Schwere durchfallartiger Beschwerden sowie die Intensität krampfartiger Schmerzen und magenspezifischer Beeinträchtigungen deutlich verringert werden können.
Und zum anderen interessiert Sie vielleicht auch die Tatsache, dass nach neuesten medizinischen Erkenntnissen fast ausnahmslos überschüssige Fett- und Alkoholkalorien - und nicht wie bisher angenommen auch die der Kohlenhydrate - für die Entstehung von Fettpolstern und Übergewicht verantwortlich sind. Nehmen Sie sich also für die Zukunft die nachfolgenden Tipps zur Verringerung der Fettaufnahme zu Herzen, und finden Sie heraus, welche positive Wirkung das bewusste Vermeiden von fettreicher Kost auf Ihre Verdauungsprobleme hat.
Fett, Öl, Butter und Margarine Verwenden Sie alle Arten von Fett nur sehr sparsam. Pflanzliche Öle sind zwar gesund, trotzdem sollten sie beim Reizdarm sparsam verwendet werden.
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