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Welche Speisen sind erlaubt, welche nicht?


Die richtige Ernährung bei Histamin-Intoleranz

Es ist niemals möglich, biogene Amine wie Histamin völlig vom Speiseplan zu verbannen. Ziel einer Histamin-Intoleranz-Diät sollte daher sein, histaminreiche und -freisetzende Lebensmittel auf ein gesundes und verträgliches Maß einzuschränken. Vergessen Sie dabei aber nicht, auf eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung zu achten.

Fleisch und Wurstwaren
Frisches Fleisch ist in der Regel kaum oder gar nicht mit biogenen Aminen belastet. Erst im Zuge der Lagerung oder im Rahmen von Reifungsprozessen kann sich ein bedenklicher Histamingehalt entwickeln. Hiervon betroffen sind in erster Linie getrocknete, geräucherte und gepökelte Wurstwaren. Leicht verderbliche Waren wie Hackfleisch oder Bratwürste entwickeln sogar in kurzer Zeit bedenkliche Histaminwerte.

Käse und Milchprodukte
Der Verzehr von Käse und anderen Milchprodukten führt häufig zu histaminbedingten Beschwerden. Besonders lang reifende Käsesorten können einen extrem hohen Histamingehalt entwickeln.

Brot und Backwaren
Leider sind viele dieser Produkte für Menschen mit Histamin-Intoleranz nicht besonders gut verträglich. Der Grund dafür liegt in der Verwendung von stark histaminbelasteter Hefe. Als Faustregel kann man sich merken, dass Backwaren umso mehr Hefe und damit auch Histamin enthalten, je leichter bzw. luftiger sie sind.

Fisch und Meeresfrüchte
Fangfrischer Fisch ist genauso wie frisches Fleisch nahezu histaminfrei. Da Fisch aber einen sehr hohen Gehalt an Histidin aufweist, neigt er unter ungünstigen Bedingungen zu raschem mikrobiellem Verderb. Besonders Fischsorten aus warmen Gewässern (z. B. Thunfisch) müssen direkt nach dem Fang ausreichend gekühlt werden, um das Entstehen extremer Histaminkonzentrationen zu vermeiden. Der Verzehr von Fischkonserven ist unter diesem Aspekt bei einer Histamin-Intoleranz als sehr bedenklich anzusehen.

Köstlich essen bei Histamin-IntoleranzObst und Gemüse
Zu den kritischen Sorten zählen insbesondere Sauerkraut, Spinat, Tomaten, Erdbeeren, Bananen und Walnüsse. Ebenso problematisch sind Sojaspeisen wie Sojamilch, Sojasauce und Tofu.

Aus: Köstlich essen bei Histamin-Intoleranz
Trias Verlag, 17,95 EUR.

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