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Woran erkennt man eine Funktionelle Störung?


Reizmagen und Reizdarm

Durchfallartige Störungen, Verstopfung, manchmal im Wechsel, Schmerzen, schnell einsetzender Stuhldrang, Blähungen, Bauchkrämpfe... Dies sind nur einige Beispiele für die Symptome eines klassischen Reizdarmsyndroms. Ist der Magen beteiligt, so stehen Sodbrennen, Völlegefühl, Übelkeit, Brechreiz oder auch Aufstoßen im Vordergrund. Doch trotz oder gerade wegen der vielen Symptome ist eine gesicherte Diagnose alles andere als einfach.

Viele Gründe kommen in Frage
Man weiß mittlerweile, dass es eine Reihe krankheitsauslösender Faktoren gibt, welche bislang in der Therapie (wenn es eine gab) sträflich missachtet wurden: Ernährung, Arzneimittelkonsum, Essgewohnheiten, Lebensweise, Fett und Kohlenhydrate, Allergien, Alkohol, Koffein, Nikotin sowie längst abgeklungene Darminfektionen sind nur einige der zahlreichen »Trigger«, die eine funktionelle Magen-Darm-Störung begünstigen können.

Das Reizdarmsyndrom hat viele AuslöserHäufiger Auslöser ist eine falsche Ernährung
Wer beispielsweise regelmäßig - aber ohne es zu wissen - unverträgliche Nahrungsmittel zu sich nimmt und mit seiner Lebensweise die Zivilisationskrankheit Reizdarmsyndrom unterstützt, dem ist allein mit einer stressfreien Woche oder gar einer Psychotherapie nicht geholfen.

Typisch bei Reizdarm: Späte Diagnose, falsche Ratschläge
Doch nur langsam setzen sich die neuen Erkenntnisse auch bei den behandelnden Ärzten durch. Viel zu oft wird dem Patienten auch heute noch der Ratschlag erteilt, mit Hilfe einer Psychotherapie die vermeintliche Ursache seiner Beschwerden zu suchen. Dabei wäre eine ausführliche Ernährungsberatung und die Aufklärung über alle bekannten Auslöser des Reizdarmsyndroms viel wichtiger. Diese lassen sich aber kaum in einer kurzen Beratung unterbringen. Stattdessen ist gerade beim Reizdarm die Eigeninitiative des Patienten gefragt (Aus: Reizdarm - Was wirklich dahinter steckt).

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